Fischereiverein Hahnenkamm e.V.

Altmühl bei EhlheimAltmühl2

Die 200 km lange Altmühl entspringt bei Rothenburg o. d. Tauber und mündet kanalisiert bei Kelheim in die Donau.

Soviel vorweg: Wer es auf Salmoniden abgesehen hat, hat an der Altmühl kein leichtes Los, es werden nur hier und da Forellen erbeutet. In erster Linie ist die Altmühl eben ein Friedfischgewässer.

Besonders Weißfische, Nasen, Döbel und Barben sind im Fluss Abschnitt zwischen Gunzenhausen und Treuchtlingen in stattlichen Größen anzutreffen.

Altmühlfische sind in der Regel standorttreu, besonders größere Exemplare suchen immer wieder die gleichen Stellen auf. „Den Hecht versuche ich schon seit zwei Wochen zu kriegen“, sagt ein Spinnangler und deutet auf eine Strömungskante kurz hinter der Brücke, wo eben mehrere Kleinfische aufspritzten und ein deutlicher Schwall die Wasseroberfläche aufwühlte.

Aber auch starke Aale und vereinzelt Hechte sind anzutreffen. Unter den einheimischen Anglern gibt es viele Friedfischspezialisten. Gastanglern dagegen sei der gezielte Ansitz auf Karpfen empfohlen, schwüle Sommerabende und ein Tauwurm an der leichten Grundmontage sind die besten Voraussetzungen dafür. Dabei sind es nicht nur Karpfen, die vorwiegend in den späten Abendstunden beangelt werden. Auch der Aal ist ein äußerst beliebter Altmühlfisch, der sowohl mit kleinen Fischfetzen als auch mit Tauwürmern und Rotwurmbündeln beangelt wird.