Fischereiverein Hahnenkamm e.V.

HahnenkammseeHahnenkammsee

Bei Anglern genießt der 23 Hektar große und bis zu 4,5 Meter tiefe See einen guten Ruf als Fischgewässer; es gibt Hecht, Waller, Zander, Karpfen, Schleie, Grasfisch und alle Arten von Weißfischen.

Zwischen 1. Juni bis 30. September ist das Angeln im Hahnenkammsee für Gäste möglich, die Zahl der Angelerlaubniskarten ist auf 500 pro Jahr beschränkt. Verkaufsstellen sind Breiti´s Anglertreff in Unterwurmbach, der Klosterladen in Heidenheim und das Fischerheim des FV Hahnenkamm in Hechlingen (Dienstags zwischen 19 und 20 Uhr, Ursheimer Straße, Hechlingen). Seit 2020 besteht auch die Möglichkeit Tageskarten Online bei „hejfish“ zu erwerben.

Der See fügt sich so harmonisch in die umgebende Hügellandschaft ein, als wäre er schon immer da gewesen. Tatsächlich aber wurde er – genau wie die anderen Gewässer im Fränkischen Seenland – künstlich erschaffen. 1977 wurde der 23 Hektar große Hahnenkammsee eingeweiht, damit ist er zwar der zweitkleinste, aber dafür der älteste der sieben Seen.

Ruhig und idyllisch liegt der See zwischen den grünen Hügeln des Hahnenkamms, etwa einen Kilometer südlich der Hechlinger Ortsmitte. Die Rohrach, die von Heidenheim aus kommt und den Hahnenkammsee durchfließt, schlängelt sich weiter in Richtung Polsingen. Mit seinen 1,3 Kilometern Länge und 23 Hektar Wasseroberfläche entspricht der Hahnenkammsee nur etwa einem Vierzigstel des Großen Brombachsees; vom Alter her ist er ihm jedoch mehr als 20 Jahre voraus.

Der Hahnenkammsee sollte Mitte der Siebziger Jahre einen Ausgleich schaffen für die wasserwirtschaftlichen Retentionsflächen, die im Zuge der Flurbereinigung weggefallen sind. Außerdem wollte man mit dem Gewässer den Tourismus in der Region ankurbeln. Er war der erste der sieben Seen im Fränkischen Seenland und hat gerade für Erholungssuchende, Angler, Naturliebhaber und Familien viele Vorzüge.